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Saison 2009/10

17. Runde
FK Austria Wien - SK Austria Kelag Kärnten 1:0

Wichtiger Sieg gegen Tabellenletzten

Trainereffekt bei Kärnten ausgeblieben

Austria.gifKärtnenFK Austria Wien - SK Austria Kelag Kärnten 1:0 (1:0)
Horr-Stadion, 7.512 Zuschauer, SR Studer (SUI)

Torfolge:

FK Austria Wien: Safar - Standfest (45. Krammer), Dragovic, Ortlechner, Suttner - Klein, Baumgartlinger, Liendl, Sulimani (68. Vorisek) - Junuzovic - Diabang (79. Schumacher)

SK Austria Kelag Kärnten: Weber - Riedl, Hiden, Zivny, Prawda - Hinum, Blanchard, Schembri (52. Hierländer), Kaufmann (59. Sand) - Dollinger (81. Pink) - Mair

Platz 3 etwas gefestigt

Salzburg, Sturm, Rapid unentschieden

Die Wiener Austria gewinnt gegen Austria Kärnten das letzte Bundesliga-Heimspiel vor der Winterpause mit 1:0. Nach einer Flut von Torchancen für Zlatko Junuzovic, Florian Klein oder „Momo" Diabang traf Emin Sulimani zehn Minuten vor der Pause zur längst fälligen Führung. In Hälfte zwei hatte unter anderem Thomas Krammer den zweiten Treffer auf dem Fuß, Tor gelang aber keines mehr.

 

Gut eine Viertelstunde dauerte eine Abtastphase zu Beginn. Die Veilchen waren zwar tonangebend, die erste große Möglichkeit für Violett gab es aber erst in Minute 24: Zlatko Junuzovic zog nach einem Diabang-Zuspiel aus 20 Metern ab, doch Kärnten-Schlussmann Heinz Weber lenkte den Ball mit den Fingerspitzen gerade noch ins Torout ab.

Gleich mit der nächsten Aktion setzten die Veilchen nach. Michael Liendl und Joachim Standfest verluden den Gegner, Standfest brachte einen Stanglpass zur Mitte, Florian Klein spitzelte das Leder aber leider um Haaresbreite am langen Eck vorbei (26.).

Der Druck der Daxbacher-Elf wurde immer größer. Eine halbe Stunde war gespielt, da stürmte „Momo" Diabang alleine auf das gegnerische Tor zu, konnte aber von Martin Hiden in letzter Sekunde noch gestört werden. Fünf Minuten später wurde der Dauerdruck endlich von Erfolg gekrönt. Michael Liendl hatte das Auge für den freistehenden Emin Sulimani auf der linken Seite. Dieser zog in den Strafraum, verlud Thomas Riedl im direkten Duell und schloss unhaltbar ins lange Eck zum 1:0 ab (35.).

Fazit der ersten Hälfte: Die Wiener Austria war auch in Abwesenheit des erkrankten Spielmachers Milenko Acimovic drückend überlegen, erarbeitete sich Chance um Chance und ging durch den Treffer von Sulimani mehr als verdient in Führung. Kärnten wirkte unter seinem neuen Coach Joze Prelugar zwar sehr bemüht, die spielerischen Mittel um wirklich gefährlich zu werden, fehlten aber über weite Strecken.

Fast symptomatisch für die Klagenfurter war nach Wiederanpfiff ein Schuss vom violetten Ex-Kapitän Jocelyn Blanchard, der aus 30 Metern satt abzog, aber das Tor klar verfehlte. Sein Pendant bei der Austria, Julian Baumgartlinger, lieferte dagegen eine starke Partie ab. Der Jung-Teamspieler rechtfertigte, dass er an diesem Abend gegenüber Matthias Hattenberger den Vorzug erhalten hatte, rackerte unermüdlich im Mittelfeld und gewann nicht weniger als 76 Prozent seiner Zweikämpfe!

In Minute 71 lag den Zuschauern der Torschrei wieder auf den Lippen, als der eingewechselte Thomas Krammer nach schönem Junuzovic-Pass die Kärntner-Abwehr sprichwörtlich stehen ließ und alleine auf das Tor von Heinz Weber zulief. Als er bereits am Tormann vorbei war, legte er sich den Ball aber leider etwas zu weit vor und vergab die mögliche Vorentscheidung.

Kärnten warf in der Schlussphase noch einmal alles nach vorne, Tor gelang aber keines mehr, da sich bei der gefährlichsten Szene der Gäste "Michi" Liendl zwei Mal auf der Linie auszeichnen konnte.

Schlussendlich siegte die Wiener Austria nach über 60 % Ballbesitz und 21 Torschüssen verdient. Da Sturm Graz beim LASK über ein 2:2 nicht hinaus kam, liegen die Steirer bereits 4 Punkte hinter der Austria, die nun vor dem Sonntagsspiel wieder auf 2 Punkte an die Tabellenführer Salzburg und Rapid heran gekommen ist.

Quelle: www.fk-austria.at

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16. Runde
291. Derby: SK Rapid - FK Austria Wien 4:1 *grml*

291. Derby - eine Klatsche

In Hütteldorf deklassiert worden

SK Rapid Wien Austria.gifSK Rapid Wien - FK Austria Wien 4:1 (2:0)
Hanappi-Stadion, 17.800 Zuschauer, SR Stuchlik

Torfolge: 1:0 Hofmann (5./Freistoß), , 2:0 Jelavic (17.), , 3:0 Hofmann (47./Freistoß),
3:1 Hattenberger (56.), 4:1 Salihi (89.)

SK Rapid Wien:
Payer - Kulovits, Soma, Patocka, Katzer - Hofmann, Heikkinen, Pehlivan (85./Salihi), Boskovic (34./Kavlak) - Gartler (55./Trimmel), Jelavic

FK Austria Wien:
Safar - Standfest, Bak, Ortlechner, Suttner - Hattenberger
>Sulimani (75./Klein), Junuzovic, Liendl (46./Diabang), Acimovic - Schumacher (49./Dragovic)

Rapid eiskalt

Schwere Fehler - leichtes Spiel für den Gegner

Der FK Austria Wien muss weiterhin auf einen Sieg im Hanappi warten. Seit dem Jahr 2004 hat Violett nicht mehr bei Rapid gewonnen, daran änderte auch das 291. Duell der beiden Klubs nichts.

Bereits nach einer Viertelstunde war der Käse in Wahrheit gegessen. Nach zwei Fehlern von Routiniers, die man ansonsten nicht von ihnen gewohnt ist. Fehler Nr. 1 passierte Keeper Szabolcs Safar, der sich bei einem eigentlich ungefährlichen Freistoß von Steffen Hofmann verschätzte, zu weit vor seinem Tor stand und somit der Ball über ihn reinsegelte (5.). Ein Schock, völlig unerwartet, da zunächst keine Gefahr zu sehen war.

Nach der ersten Möglichkeit der Austria durch einen strammen Suttner-Schuss, fiel aus dem direkten Gegenzug das 0:2 durch einen Hechtkopfball von Jelavic, der einen Pass von Boskovic ideal erwischte. In dieser Szene hätte Bak näher am Kroaten dran sein müssen (17.) - das war Fehler Nr. 2 im ausverkauften Westen Wiens binnen weniger Augenblicke.

Die Veilchen, die wieder mit dem 4-1-4-1-System agierten, spielten dennoch gut mit, einzig die gefährlichen Strafraumszenen fehlten. Die meiste Gefahr vor der Pause ging noch von einer missglückten Kopfballabwehr von Soma aus (30.).

Katastrophal auch der Start in die zweite Hälfte. Nachdem sich Jacek Bak bei einem hohen Ball verschätzte, riss er auch noch Jelavic auf dem Weg zum Tor nieder - Torraub und Rot, den anschließenden Freistoß versenkte abermals Hofmann zum 3:0 (47.).

Obwohl nur noch mit zehn Mann unterwegs, gelang der Austria noch das 1:3 durch Hattenberger, der einen Freistoß von Acimovic mit dem Fuß verwertete (56.). Das hätte der Startschuss zur violetten Schlussoffenisve sein können, leider kam aber nichts Zählbares mehr heraus. Dafür gelang Salihi in der 89. Minute noch das 4:1 nach Kavlak-Vorarbeit.

Quelle: www.fk-austria.at